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Meine Lust an der Arbeit im freien Feld der Gestaltung
Antike wie zeitgenössische bildende Kunst waren integrierender Bestandteil meiner Kindheit und Jugend. Neben den Werken der klassischen Moderne beeindruckten mich immer wieder archaische Artefakte z.B. in völkerkundlichen Museen. Die in solchen oft spirituell besetzten Objekten gebundene Energie fasziniert mich bis heute. Sie gründet u. a. auf der kollektiven Verbundenheit von Hersteller und Benutzer. Solche Gestaltungen sind authentische Zeugen allgegenwärtiger Urthemen der Menschheit.
Weil meine Arbeiten ihren Ursprung in einer weiter greifenden Idee und dem Bestreben auch etwas unsagbarem Gestalt zu geben gründen, ist die Materie ihrer Ausführung nicht vorbestimmt. Meine professionelle Definition bestimmt sich daher lediglich durch das Anliegen und die Idee.
Ich beschäftige mich vorrangig mit den inhaltlichen Aspekten einer Tasse, eines Tellers, eines Tisches oder einer Lampe. Eine angemessene Funktion oder der ästhetische Ausdruck sind wichtige Bestandteile jeder Gestaltung, verleihen einem Objekt aber noch keine Seele. Meine zentrale Intention bleibt deshalb „gewöhnliche Dinge“ energetisch derart aufzuladen,
dass sie die späteren Benutzer durch ihre Strahlkraft nähren.
Andreas Schneider
2005
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Andreas Schneider
1948 Geboren in Zürich
1964-67 Kunstgewerbeschule Zürich (Vorkurs, Klasse F+F)
1969-75 Arbeiten als Grafiker und Illustrator
1976-79 Schulen für Gestaltung Zürich und Bern (Weiterbildung Keramik)
Seit 1978 eigenes Atelier RABIUSLA
Seit 1979 Ausstellungen in Europa, Japan und USA
Seit 1980 partielle Lehrtätigkeit
Seit 2003 Workshops in Cortona für die ETH Zürich
1998-2004 co-Präsident Arbeitsgemeinschaft Schweizer Keramik ASK
Arbeiten in öffentlichen Sammlungen:
Museum Feste Coburg, Coburg
Musée Ariana, Genf
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